15 Mai 2016

Für welches E-Bike soll ich mich entscheiden?

Der Motor eines E-Bikes kann an folgenden drei Stellen angebracht werden: In der Nabe des Vorderrads, in der Nabe des Hinterrads oder im Tretlager.

In der Nabe des Vorderrads:

Von allen drei möglichen Positionen für den Elektromotor ist die Vorderradnabe die Beliebteste.

Zum einen ähnelt ein E-Bike mit einem Motor in der Nabe des Vorderrads am meisten einem gewöhnlichen Fahrrad. Zum anderen sind E-Bikes mit einem Vorderradmotor die Günstigsten. Die hier zugrundeliegende Technik hat sich im Laufe der letzten zehn Jahre bewährt.

Im Verkehr gezogen zu werden, verleiht einem ein anderes Fahrerlebnis, an das man sich erst einmal gewöhnen muss. Wenn der Motor nicht unterstützt, fährt sich eine Vorderradnabe mit einem Motor genauso entspannt wie eine gewöhnliche Vorderradnabe.

In der Hinterradnabe:

E-Bikes mit einem Motor in der Hinterradnabe sieht man zumeist bei Fahrrädern ohne eine Rücktrittbremse und meistens bei Rädern mit einer äußeren Gangschaltung. In der Regel sind es sportliche Fahrräder, bei denen ein jüngeres Segment der Radfahrer sich für dieses Extra als sportliches Zubehör entscheidet.

Wenn sich der Motor in der Hinterradnabe befindet, verleiht dies das Gefühl als würde man von hinten durch den Verkehr geschoben.

Im Tretlager:

Yamaha produziert einen Mittelmotor, d.h. einen Motor, der in der Mitte des Rads, im Tretlager, sitzt. Dies erlaubt die beste Gewichtsverteilung auf dem Rad. Durch die Position im Tretlager fühlt es sich auch am ehesten wie ein gewöhnliches Fahrrad an, weil das, was ohnehin schon da ist,nämlich die eigene Kraft des Fahrers, auf das Hinterrad übertragen wird.

Der Motor im Tretlager ist die kostspieligste Möglichkeit dieser drei Optionen.

Was steht im Gesetz:

Der Motor eines E-Bikes darf den Fahrer nur bis 25km/h unterstützen. Wenn der Fahrer schneller fahren möchte, muss dieser aus eigener Kraft dafür sorgen.

Der Motor eines E-Bikes darf nur dann einsetzen, wenn der Fahrer die Pedale betätigt.